Wildkrankheiten

Tollwut


Die Tollwut ist eine allgemein bekannte Viruserkrankung. Sie ist gekennzeichnet durch Verhaltensänderungen (unmotiviertes Anrennen an Gegenständen), Bewegungsstörungen (torkelnder Gang), Stimmveränderungen (heissere Stimme wegen Stimmbandlähmung), Schluckbeschwerden, erhöhten Speichelfluss, Muskelkrämpfe und Lähmungserscheinungen. Die Tollwut bewirkt eine fast immer tödlich verlaufende Gehirnentzündung.

Beim Wild zeigt sich die Tollwut durch ungewöhnliches, artuntypisches Verhalten, Verlust der Scheu gegenüber Menschen, auch durch Aggressivität, Beisssucht, vermehrten Speichelfluss (Schaum) sowie durch Lähmungen.

Weiter können ein Anschwellen der Augenlider oder der Geschlechtsteile, Bissverletzungen sowie Verlust von Sicht und des Gehörs äussere Merkmale der Tollwut sein.

Wichtig ist bei Verdacht auf Tollwut, beim Aufbrechen eines Wildtieres auf den Mageninhalt zu achten. Handelt es sich um einen abnormen Mageninhalt, so ist dies ein weiteres Indiz für das Vorliegen von Tollwut!

Weitere Informationen können im Internet bei Wikipedia eingeholt werden oder im Dokument des Schweizer Veterinärwesen gefunden werden.


Hunde und Katzen sollten gegen Tollwut geimpft werden, auch wenn die Tollwut in der Schweiz ausgerottet wurde. Falls jemand auf tote Wildtiere trifft, so dürfen diese keinesfalls berührt und müssen dem jeweiligen Wildhüter oder Jagdaufseher gemeldet werden. Ebenso sollten diesen Beobachtungen von sich auffällig, da ungewöhnlich, verhaltenden Tieren gemeldet werden!