Herzlich willkommen beim Schweizer Jagdblog!

Wir freuen uns riesig, dass Du soeben den Weg zum Schweizer Jagdblog gefunden hast!

Egal ob mit Google, über Facebook, durch Zufall oder durch Erzählungen Deiner Freunde...

Schön, dass Du hier bist und sei mit einem herzlichen "Waidmannsheil" willkommen geheissen!

Diese Homepage wurde hauptsächlich ins Leben gerufen um Menschen - egal ob Jägern, zukünftigen Jung-jägern, neugierigen Stadtmenschen, Jung oder Alt - halt Menschen wie Dir, zu erzählen und zu zeigen wie wir Jäger das ganze Jahr über in Wald und Flur unterwegs sind, was wir dabei Schönes erleben und erfahren dürfen und was wir für unsere Natur und Umwelt leisten.

Seit der Gründung hat sich hier vieles getan und so kannst Du jetzt in den Geschichten und Erlebnissen von Artemis, Laika goes hunting, den Jungs von Wild Hunt, dem Dänu und vom Waldläufer stöbern und Dich verweilen...

Ob Du diese Seiten als Jäger, Jungjäger oder einfach als Neugieriger besuchst, jeder findet hier sehr viele interessante und wertvolle Informationen zur Jagd in der Schweiz...

Wir wünschen euch somit viel Spass beim Stöbern und Lesen auf den Seiten des Schweizer Jagdblogs!!

Alle Jägerinnen und nicht jagenden Damen seien hiermit um Verständnis gebeten, dass in den meisten Texten der Einfachheit halber nur von Jägern in der männlichen Form gesprochen wird.

Natürlich ist dann jeweils auch von Jägerinnen als geschätzter Bestandteil der Jägerschaft die Rede!

Waidmannsheil

PS: Bitte zögert nicht, uns unter info@schweizer-jagdblog.ch zu kontaktieren, falls Ihr Fragen, Anregungen, eigene BerichteProdukte auf dem Marktplatz inserieren oder Sonstiges bei uns platzieren möchtet!



zu den Blogs:

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aktuellste Berichte:

Caccia und Sidekicks

Caccia - vom Welpen zum Jagdhund

 

Wenn man schon einige Hunde gehabt hat, denkt man, dass einen nichts mehr erschüttern kann.

Bei der Hundeerziehung versuche ich mich einfach daran zu erinnern, dass ich von zu Hause aus mit einem guten Menschenverstand gesegnet wurde und viele der selbsternannten Facebookgötter auch nur mit Wasser kochen.

Garant für schlechte Laune sind Erziehungsfragen in Foren - oder auch: THAT escalated quickly!

Caccia jedenfalls zog ein und war von Tag Eins an ein Sonnenschein, der, wie jeder Welpe, nur punktuell Regentropfen hinterliess. Zur Freude des Eichenparketts, welches sich vorgenommen hat, ein neues Muster anzunehmen.

Muster: Pieselfleck... aber nicht mit mir!

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Erlebnis Hochjagd

Es ist September, im Kanton Bern ist die Gamsjagd im Gange.

Vom 10. - 30. September darf jeweils von Montag bis Samstag in dafür vorgesehenen Gebieten gejagt werden. Da nicht jeder Jäger vor der Haustüre auf Gamsjagd gehen kann, sind Diskussionen und Konflikte vorprogrammiert.

Analog der Rotwildjagd werden «fremde» Jäger nicht gerne gesehen im «eigenen Revier». Vor meiner Haustüre ist die Gamsjagd nach zwei Jahren ohne Jagd seit zwei Jahren streng reguliert. Auch ich muss also fremdgehen. 

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Jagen ohne Lotte!

Es fühlt sich komisch an...

Das erste Mal nach sieben Jahren werde ich Lotte am Wochenende nicht auf der Jagd hören.

Es wird keinen explodierenden Spurlaut geben, kein quietschendes Beaglegeläut.

Ihr Rücken hat Schaden genommen, Bandscheibenvorfall.

Heute weder Drama noch Todesurteil... nur ein Zeichen, dass Lotte nicht mehr fünf ist.

Diese Saison hat kaum begonnen und schon muss ich ihr erklären, dass sie im Auto bleiben muss.

Wie?

Es tut uns beiden weh, ich weiss es jetzt schon.

Gedanken zur Adventszeit oder Biologie für Anfänger

Nun ist sie wieder da, die schöne Zeit, die auch das Jägerinnenherz höher schlagen lässt (und den Jäger im Haushalt verzweifeln lässt):

 

die Vorweihnachtszeit.

 

Sie dauert gefühlt vom Ende der Sommerferien bis zum Zeitpunkt vor Weihnachten, wenn die Osterhasen neben Weihnachtsguezliteig und Rollschinkli zum halben Preis im Regal stehen. 

Schöne Zeit deshalb, weil Dekoration für den Jägerhaushalt in Hülle und Fülle im Angebot ist!

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Bitte passt auf!

Am Wochenende wurde auf einer Drückjagd ein Deutsch Drahthaar erschossen. Er trug eine Weste, war also deutlich erkennbar....

Ich liebe die Jagd mit all ihren Facetten, aber ich liebe meine Hunde mehr... ich möchte meine Hunde heil mit nach Hause nehmen - dafür tue ich alles, was in meiner Macht steht.

Massgeschneiderte Sauenschutzwesten, Ortungsgeräte, Glocken, Ausbildung nicht zu vergessen....

Gebt bitte auf unsere Hunde Acht, wenn ihr auf dem Stand steht. Schiesst nicht auf Sauen, bei denen Hunde knapp dahinter sind. Verlasst die Stände nicht, wenn Hunde stellen, sondern informiert die Hundeführer.

Passt auf unsere treuen Gefährten auf, ohne sie wäre die Jagd nicht einmal halb so schön.

Beginn Herbstjagd und erfolgreiche abendliche Sauenpirsch

Diesen Samstag begann endlich wieder unsere alljährliche lang ersehnte Herbstjagd!

Doch entgegen unserer gewohnten Treibjagd mit Hunden und Treibern starteten wir diesmal versuchsweise mit einer stillen Ansitzjagd.

Ein gewagter und mutiger Versuch unserer beiden Jagdleiter, trotz aller althergebrachten Traditionen und seit langem fest getretenen Pfade der Gewohnheiten, neue Mittel und Wege der Bejagung unseres Wildes auszuprobieren.

Auch wenn es nicht alle gleich sehen, so ist diese Offenheit neuem gegenüber extrem wichtig und absolut von Nöten. Ansonsten ist es unmöglich, sich an neue Gegebenheiten, neue Entwicklungen oder jedweden neuen Anforderungen anzupassen.

Ich ziehe meinen Hut vor einem solch nicht selbstverständlichem Mute. 

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Meine grüne Kirche

Meine grüne Kirche
Der Wald ist meine Kirche,
oft zieht es mich dort hin.
Wo ich mit Freud‘ und Schmerze,
dem Schöpfer nahe bin.

Die mächt’gen, dunklen Stämme
steh’n wie ein Säulengang,
es klingt von der Empore
der Vögel leiser Sang.

Wo lautlos zieh’n die Hirsche,
der Rehbock munter springt
und Werden und Vergehen
im gleichen Rhythmus schwingt.

Aus vieler Leben Ende,
vergangen Jahr um Jahr,
spricht hier der Boden Bände,
gibt Nahrung immerdar.

An diesem stillen Orte
ist’s Alter eine Ehr‘,
und wenn man einmal da war,
dann kommt man ewig her.

(Andé Knipp)

Wilde Lasagne

Diese wahnsinnig leckere, wilde Lasagne ist eigentlich nur die Resteverwertung von unserer wilden Bolognaise gestern.

Der Sugo kommt von unseren Tomaten aus dem Garten, die Zwiebeln von unserer Bäuerin gegenüber (unsere  Zwiebeln hat leider mein  #butternutkürbis überwuchert).

Das Fleisch ist Reh- und Wildsauhack gemischt, die Sau vom @vollmond_jaeger und mein Maiböckle.


Hubertustag

Heute ist Hubertustag, der Tag des ungezügelten Jägers, der bekehrt wurde von seiner Beute.

Mir stellt sich heute immer die Frage:

Welcher Jäger willst du sein?

Aber vielleicht sollten wir uns öfter die Frage stellen:

Welcher Jäger kann ich sein?

Nicht jeder ist zum Hochgebirgsjäger geboren, nicht jeder ist der beste Schütze der Drückjagd.

Wer bin ich?

Was kann ich?

Was ist realistisch?

Besonders in dieser oft vorgespielten Instagramwelt sollte man sich öfter hinterfragen, ob das, was man da mit seinen Followern teilt, tatsächlich stimmt, oder ob manchmal etwas mehr Realität ehrlicher wäre.

Welcher Jäger kannst du sein? 

Wildschweine en masse...

Zur Zeit überschwemmen uns die Wildschweine für unsere Verhältnisse regelrecht!

Da bei uns noch nicht gejagt wird, scheinen die Wildschweine aus anderen Revieren zu uns auszuweichen.

Am Samstag zuerst zwei Wildsauen nahe der Grenze bei unseren Nachbarn erblickt, dann die im Film zuerst ersichtliche Rotte mit neun Stück und gleich anschliessend am selben Hang gleich noch eine kleine Rotte mit drei Stück. Leider diesmal ohne Jagderfolg aber mit vielen spannenden Eindrücken!

(Seltsamerweise erscheint das Bild im Film unscharf... entspricht definitiv nicht dem Bild auf der Wärmebildkamera!)