Steadify

Ich weiss leider gar nicht mehr, wie ich ursprünglich über den Steadify gestolpert bin... vielleicht habe ich ihn bereits im Onlineshop von Eulenauge erblickt? Oder war's zum ersten Mal auf der Seite von Max Götzfried?

Jedenfalls fand ich das Teil sehr interessant, den Preis von CHF 119.-- akzeptabel und somit habe ich mir eins zum Testen bei Eulenauge bestellt und erhalten!


Der Preis in Deutschland variierte  im übrigen in den meisten Shops zwischen EURO 99.-- und 119.---, so dass der Kauf des deutschen Produktes in der Schweiz für einmal gleich oder günstiger ausgefallen ist.

Auf der Seite von Eulenauge wird das Produkt unter anderem mit dem Bild rechts präsentiert.

Es handelt sich dabei wohl um das ältere Modell, da man hier einen Drehknopf über dem Drehgelenk erkennen kann, das zur Fixierung der ausgezogenen Teleskopstange dient. Man beachte auch das Drehgelenk, das beim neueren Model abgeändert wurde!


Links das Bild direkt von der Homepage des Herstellers des Steadify's... deutlich sind die kleinen Anpassungen erkennbar! Auch die Befestigung unterhalb des Drehgelenkes für die Patronenhalterungen oder sonstigen Zubehörs wurde neu verändert.

Mit dem kleinen Hebel am Gelenk an der Basis-platte wird übrigens die eingestellte Position der Stange fixiert, im Bild ist sie in der Grundstellung.


Rechts seht ihr das mir von Eulenauge zugesandte Steadify. Als erstes habe ich gleich den Original-Gurt durch meinen eigenen Jagdgürtel ersetzt. Zubehör benötigte ich keines.

Beim Ausziehen der Stange dachte ich zuerst, das Steadify sei defekt! Die Stange liess sich zunächst nämlich nicht ganz ausfahren... man muss wissen, dass jede Teilstange zur "Freigabe" eine kleine Drehbewegung am obersten Gelenk unterhalb der Gabel benötigt. Dreht man fein bis zum ersten Anschlag nach rechts, so kann die erste Stange heraus gezogen werden. Wird weiter bis zum nächsten Anschlag gedreht, folgt das nächste Stück und beim letzten Anschlag ist die Stange vollständig ausgefahren!


Auf der gewünschten Höhe wird das Gelenk wieder nach links zurück gedreht und die eingestellte Höhe so fixiert. Und mit dem kleinen Hebel am Basisgelenk auf der Halteplatte wird die Stange selbst in der gewählten Stellung arretiert.

Beim Einfahren dann das umgekehrte Prozedere... pro Anschlag nach rechts kann ein Teilstück der Stange eingefahren werden. Und all das recht schnell und relativ leise.

Erste "Trockentests" nach den anfänglichen Schwierigkeiten beim Ein- und Ausfahren sind jedenfalls äusserst vielversprechend und ich bin nun sehr gespannt, wie sich der Steadify in der Praxis nachts auf Sauen sowie auf der Pirsch handhaben lassen wird.

Waidmannsgruss, der Waldläufer

  


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