Alle zusammen!

Schöne Eindrücke soll man verarbeiten, so lang sie noch frisch sind...!

Gestern riefen Jeremias und Andy von WildHunt, und unsere geschätzten Jagd-kameraden vom Schweizer Jagdblog, zur Drückjagd in den Süden Deutschlands. Da lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten, allerdings musste der Wecker schon dreimal läuten, bevor wir um 04:30 aus dem Bett raus sind.


Schon morgens um 06:00 am ersten Treffpunkt an einer Tankstelle ging das Fest los, das uns den ganzen Tag begleiten würden. Eine super Truppe, nicht das langweilige am Kaffee Genuckel und nichts sagen, sondern es war echt lustig und unkompliziert!

Im Revier selbst schliesslich, nach den üblichen, aber doch amüsant gehaltenen Ansprachen gings los.

Unsere Treibergruppe - ohne unseren Waldläufer vom Schweizer Jagdblog, denn ihn hatten wir alibimässig auf den Stand verfrachtet (es war sein Wunsch) - zogen wir mit einer schlagfertigen Truppe aus vier SSB Bracken und unseren beiden Vorstehern los.


Die Stimmung war genial gut, die Hunde kaum zu bändigen, im weiss bezuckerten Revier bei klirrender Kälte versprach es ein Ereignis sondergleichen zu werden.

Die Dickungen waren, wie von Jere versprochen, ein Traum, Hundeführer wissen eben, was Hundeführer schätzen!


Ich hab irgendwann allerdings wegen einer hartnäckigen Erkältung, die einfach nicht weichen will, schlapp gemacht, aber auf Frau Hilde ist immer Verlass. Leider lag in unsrem Trieb nicht viel Wild, aber das ist halt eben auch Jagd.

Am Streckenplatz wurde vom Gewinner des Drückjagdtages von WildHunt eine Nachsuche angefordert - eine beschossene Sau - die nicht im Feuer lag. Der Weimaraner war noch fit und fand die verendete Sau wenige hundert Meter weiter mit einem sauberen Treffer.

Waidmannsheil dem Schützen!

Es ist typisch für die Jungs von WildHunt, das ihr ausgeloster Gast auf den besten Platz kommt und dort direkt Schützenkönig wird!

Am Streckenplatz wurden wir fürstlichst verköstigt und es traf immer mehr Wild ein, schlussendlich lag für dieses Revier die neue Rekordstrecke von 22 Stück Rehwild und 17 Sauen.

Bis auf einen Schützen konnten alle Jäger mindestens ein Stück zur Strecke beisteuern... was für fähige Jäger spricht!


Ein dickes und herzliches Waidmannsheil an Delfin! Sein erste Reh auf der ersten deutschen Drückjagd, das freut mich besonders!!

Ebenfalls  durften wir miterleben, wie ein Jungjäger, der direkt den kapitalsten Keiler strecken konnte, vor der versammelten Jägerschaft "würdevoll" zum Sauenjäger geschlagen wurde...

Nach dem Verblasen der Strecke verlegte sich die Gesellschaft in die Wirtschaft und von „ausklingen lassen“ konnte lange keine Rede sein, denn dort ging es weiter, wie es angefangen hatte. Klar, dass einige Runden ausgegeben wurden!!

Jungs, es war ein übergenialer Tag mit euch!!! Es hat riesig Spass gemacht, tausend Dank an Jeremias, der das mit seiner Einladung möglich gemacht hat!


Waidgerecht, anständig, mit Spass zusammen zu jagen ist das grösste Glück der Erde.

Danke für eure Freundschaft und auf viele weitere schöne Jagden zusammen!!

Und wer jetzt hier die übliche Spritzigkeit vermisst... die gibt es erst nach einem ausführlichen Katerfrühstück wieder zu haben... Auf Bald!

Eure Alica


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