Artemis geht jagen



Hallo zusammen!

Ich freue mich riesig hier sein zu dürfen, ein riesengrosses Dankeschön an Delfin.

Ich habe bereits vor einiger Zeit angefangen Blog zu schreiben, aber alleine ist es relativ öde, ich habe das Feedback vor der Veröffentlichung vermisst und daher freue ich mich riesig, dass ich hier eine so geniale Plattform vorfinde.

Wer ich bin?

In den Augen der Jägerschaft ein Küken, gerade einmal 28 Jahre alt und seit zwei Jahren Jägerin. Allerdings komme ich aus jagdlich geprägtem Haushalt, meine Mama und mein Papa waren Jäger und dazu gab es bei uns daheim natürlich auch immer einen Jagdhund.


Früher ein Labrador, heute führe ich eine DD Hündin und einen Beagle.

Als eher passive, aber immer interessierte Begleiterin auf Drückjagden und Ansitze, war ich mir sicher, dass ich keinen Jagdschein machen wollte. Zu gross war mein Respekt vor Waffen.

Aber das Leben kommt immer mal anders, als man denkt.

Mein Beagle war weit motivierter, als ich mir das erhofft hatte und so ging kein Weg daran vorbei, der Jagdschein musste her. Als Studi natürlich unbezahlbar, weshalb meine Mama, mein heimliches Idol, mir das Geld dazu schenkte.

Ich bin ihr täglich über alle Massen dankbar dafür! 

Neben Studium, Job und Hund ging ich neun Monate in die Jagdschule in Deutschland, ein Schnellkurs war mir trotz Vorwissen sehr unsympathisch.

Der Gedanke war richtig und ich bin sehr froh, dass unser Jagd-schulleiter uns weit mehr, als nur den Prüfungsstoff ver-mittelte. 


Ich jagte in einigen Revieren in Deutschland mit, bis es mich auf den Irrungen und Wirrungen des Lebens nach Bern verschlug und ich dieses Jahr das erste Jahr als Patentjägerin bestreite.

Zugegeben, es ist sehr gewöhnungsbedürftig, aber nicht weniger spannend, als die Revierjagd. Eigentlich ist es ziemlich irre, man braucht mehr Jagdverstand und mehr Umsicht.

Im Augenblick bin ich häufig auf Drückjagden zu finden, allerdings studiere ich in den letzten Zügen aufs Lehramt und das braucht noch ein bisschen Zeit.  

Ich versuche jede freie Minute draussen zu sein, im Sommer eigentlich fast nur für die Hundeausbildung und im Winter kann ich dann vom Sommer profitieren. Meine Drahthaarhündin darf ich im SJSHV ausbilden, was eine grosse Ehre für mich ist. 

Ich freue mich auf eine gute Zeit hier mit Delfin, bei Fragen immer fragen :) 

Eure Alica



hier findet ihr gleich den aktuellsten Bericht:

must have - tracker !

Lebe wild und wunderbar!

Von Jagd zu Jagd wird der Tracker immer wichtiger für mich/uns. Gerade ein Hund, der hin und wieder die Bracke in sich entdeckt und zwanzig Minuten abfieselt, - besonders gern auf Rotwild - sollte eine gute Ortung tragen!

Noch besser, wenn alle User des Systems sofort alle Hunde, Treiber und Schützen sehen können und noch viel besser, wenn das System lückenlos aufzeichnet.

Einerseits kann man auch nach der Jagd wichtige Punkte nochmals gemeinsam anschauen... zum Beispiel bei schwierigen Nachsuchen („In welche Richtung ist dein Hund dort? Laut?“) oder einfach ein bisschen für sich auswerten.

Wie verhält sich der Hund an unterschiedlichen Wildarten?

Wo war er besonders häufig?

Aus welchen Dickungen wurde laut gejagt?

Der Tracker mausert sich immer mehr zum must-have