Ein Waldläufer



WaidmannsgrÜsse !

Willkommen bei einem Waldläufer...

Im Jahr 2015 erreichte ich das für Männer ominöse Alter von 40 Jahren und bin damit in der Jägerschaft ein immer noch sehr junger Jäger...

Die Jagdprüfung habe ich im Kanton Solothurn im Jahre 2007 erfolgreich bestanden und war anschliessend in meinem damaligen Hegerevier als Jagdaufseher "angestellt".

Zwischenzeitlich war ich noch in einem weiteren Revier, wo ich auch wohnhaft war, als Jagdgast jagdlich tätig, bis ich in meinem jetzigen Revier im Grossraum Laufental; das ebenfalls im Kanton Solothurn liegt; seit dem Jahr 2013 als Jagdgast und seit dem Jahr 2018 als Pächter waidwerken darf.  


(Das Copyright des Bildes liegt bei der Fotografin Jolanda Giger)

Als "Jagdhund" führte ich eine Parson Jack Russel Hündin, namens Gianna, die im Oktober 2010 geworfen wurde.

Ich setzte den Begriff Jagdhund in Anführungszeichen, da meine Hundedame leider, auf Grund eines äusserst negativen Erlebnisses mit einigen Fehlzündungen gleich zweier Motor- räder im denkbar dümmsten Moment , während ihrer zweiten Läufigkeit eine Schussangst entwickelt hatte.

Trotzdem arbeitete ich mit ihr immer wieder gerne auf Schweissfährten (Krankfährten von Wild, mit Blut gespritzt), die ihr und mir sehr grossen Spass machten. Und wenn ich meine Jagdsachen bereit legte, so war sie die erste, die voll freudiger Erwartung zum Auto flitzte und unbedingt mitkommen wollte!

So war sie auf meinen Jagden aus eigenem Antrieb häufig mit dabei, doch während der eigentlichen Jagd hielt sie sich dann meistens vornehm zurück.

Nach meiner Scheidung verblieb sie bei meiner Ex-Frau, so dass sie mittlerweile leider nicht mehr jagdlich tätig ist.

Ich vermisse die Kleine! 


Mehr zu mir und meinen jaglichen Aktivitäten könnt ihr durch meine Berichte im Jagdblog in Erfahrung bringen!

Ich wünsche euch viel Spass dabei... 


PS: Rückmeldungen und Kommentare zu den einzelnen Blogs, zu einzelnen Info-Bereichen auf der Homepage oder zur Seite insgesamt sind immer gerne willkommen, egal welcher Art sie auch sein mögen!


Was für eine Nacht

Nach dem Eindunkeln treffe ich mich am Samstag Abend am vereinbarten Treffpunkt mit meinem Jagdkameraden.

„Heute liegt eine Wildschwein!“ begrüsst mich dieser fröhlich.

Nach einigen Nächten mit Anblick auf Wildschweine - jedoch ohne Jagdglück - kann er es kaum erwarten, dass wir wieder einmal über eine erfolgreiche Nachtjagd auf die schlauen Wildschweine berichten können.

Und auch ich habe bei den heutigen Bedingungen ein gutes Gefühl.

Es herrscht gerade ein starker böiger Wind, der immer wieder grosse Wolkenfelder heranträgt… die vorbei huschenden Wolken verdecken zum Glück häufig den hell leuchtenden Vollmond.

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