Laika goes hunting


Ich bin 53, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, daheim im Tourismus.

Die Jagdprüfung habe ich mit 40 gemacht, zusammen mit meiner damals 18-jährigen Tochter. Mein 2011 verstorbener Mann hat uns auf die Idee gebracht; er machte die Prüfung einen Lehrgang vor uns.


Ich wohne in einem kleinen Berg-, Bauern- und Jägerdorf im Berner Oberland. Hier ist die Jagd das ganze Jahr präsent. Ich liebe die Gamsjagd und kann stundenlang auf Rotwild ansitzen. Als Mitpächterin bin ich oft im Revier im Elsass, wo wir einen immer grösser werdenden Bestand an Schwarzwild haben, aber auch Rehwild und Flugwild bejagen.

Laika vom Buchrain ist meine mittlerweile 11 ½ jährige deutsche Wachtelhündin.

Mit ihr jage ich in der kleinen Gruppe mit Schrot auf Rehwild. Wir beide haben einiges mitgemacht im Leben und sind jetzt zusammen im Chalet Artemis angekommen.

Weiberhaushalt!

Leider hört sie seit einiger Zeit nichts mehr und das wirkt sich sehr auf ihr Jagdverhalten aus – doch das ist eine eigene Geschichte.

Meine zweite Leidenschaft ist das Kochen.

Ich verwerte alles, was Wald und Wiese hergeben, sofern ich es als essbar und ungiftig einstufen kann. Neu habe ich auch einen Garten, in dem ich die Beilagen für meine Wildgerichte selber ziehe. Ich werde euch selbstverständlich auch mit gluschtigen Rezeptideen beliefern.

Jagen ist das Eine, darüber schreiben und berichten ist eine andere Geschichte.

Die Ankündigung, dass ich in einem Jagdblog schreiben werde, hat nicht nur für positive Rückmeldungen gesorgt. Meine Kollegen wollen nicht, dass ich über sie schreibe, dass sie vielleicht sogar namentlich erwähnt werden. Und ganz klar, was am Aserfeuer erzählt wird, bleibt beim Aserfeuer! Ehrensache!

Aber ich erlebe da draussen in der Natur so Vieles, das ich für mich selber aufschreibe...

weshalb die Erlebnisse nicht teilen?

Für Feedbacks und über Rückmeldungen bin ich dankbar.

 

Susanne, die mit Laika jagen geht


hier findet ihr gleich den aktuellsten Bericht:

Tag 1 nach der Grenzöffnung

Endlich wieder jagen!

Seit Wochen, ja Monaten habe ich diesen Tag herbeigesehnt. Mein letzter Jagdeinsatz war irgendwann im Januar auf einer kleinen Treibjagd unter Pächtern zum Saisonende im Elsass. Dann kam Covid und dann kam der Lock Down.

 

 

Nach dem Pelzmärit in Thun und der Messe Fischen, Jagen, Schiessen war jagdlich gar nichts mehr los.  Kein Schiesstraining, gar nichts. Zuhause bleiben und stillhalten. Und dann waren auch die Grenzen dicht. Aber lassen wir Corona… ich habe schlicht eine Schreibblockade.


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